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Was kostet eine Privatschule in Zürich?

Schulgeld, Zusatzkosten und Unterstützung im Überblick

Was eine Privatschule im Kanton Zürich kostet

Wer diese Frage stellt, steht meist erst am Anfang der Schulwahl. An der Freien Schule Zürich beantworten wir sie deshalb offen und mit echten Zahlen, nicht erst nach einem persönlichen Gespräch. Was eine Privatschule kostet, hängt allgemein vor allem davon ab, wie klein die Klassen sind und was im Schulgeld inbegriffen ist.

Woraus sich das Schulgeld zusammensetzt

Das Schulgeld deckt die Kosten einer Schule ohne staatliche Beiträge: Lehrpersonen, Schulhäuser, Lehrmittel, Betreuung. An der Freie Schule Zürich berechnen wir es auf Selbstkostenbasis, als gemeinnützige Institution fliesst kein Gewinn ab. Ergänzend sind wir auf Spenden angewiesen, damit wir die Aktivitäten für unsere Schülerinnen und Schüler attraktiv gestalten können. Kleine Klassen sind Teil davon: durchschnittlich 15 Kinder pro Klasse bedeuten feste Bezugspersonen und Halbklassenunterricht auf der Primarstufe, nicht nur eine kleinere Zahl auf dem Papier.

Was oft nicht im Schulgeld enthalten ist

Beim Vergleich zweier Schulen lohnt es sich, nicht die Jahresbeträge nebeneinanderzulegen, sondern die detaillierte Liste durchzugehen. Fragen Sie für jeden Punkt, ob er inbegriffen ist:

  • Schulmaterial und Lehrmittel
  • Mittagessen und Betreuung über Mittag
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Exkursionen, Projektwochen und Lagerwochen
  • Sprachaufenthalte und Studienreisen
  • Persönliche Geräte wie Laptop oder Tablet
  • Prüfungsgebühren für Aufnahmeprüfungen
  • Einmalige Beiträge bei Eintritt

An der Freien Schule Zürich sind Schulmaterial, Exkursionen, Projekte und Lagerwochen im Schulgeld enthalten, auf der Primarstufe und in der 1. Sekundarklasse zusätzlich das Mittagessen. Separat fallen an: der einmalige Beitrag an die Stipendienstiftung von CHF 1’500, Sprachwochen und Maturareisen, der persönliche Computer auf der Sekundarstufe und in der Mittelschule, Kosten für die Hausaufgabenbetreuung auf der Primarstufe und Gebühren für die Aufnahmeprüfung an die Mittelschule.

Wenn das Schulgeld eine Hürde ist

Eine Privatschule ist eine Frage des Budgets, aber nicht ausschliesslich. An der Freien Schule Zürich gibt es drei Wege, die sich kombinieren lassen.

Der Geschwisterrabatt (finanziert durch die Stipendienstiftung der Freien Schule Zürich) reduziert das Schulgeld ab dem zweiten Kind um 10 Prozent.
Weiter können Familien in aussergewöhnlichen Lebensumständen ein Gesuch für eine Schulgeldreduktion einreichen. Bei unserem Sekretariat (043 268 84 84 / sekretariat@fsz.ch) erhalten Sie Informationen zu den benötigten Unterlagen. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.
Auf der Sekundarstufe II, also Gymnasium, Fachmittelschule und Reflexionsjahr, muss beim Wohnsitzkanton ein Stipendiengesuch eingereicht werden, bevor ein Gesuch bei der FSZ gestellt werden kann.

Unser Rat: Sprechen Sie das Thema früh an, nicht erst, wenn die Anmeldung unterschrieben ist. Es ist ein normaler Teil des Gesprächs, nicht eine Ausnahme.

Was Familien für das Geld erhalten

Der Preis allein sagt wenig. Entscheidend ist, was eine Schule mit den Mitteln tut. An der Freien Schule Zürich fliesst das Geld vor allem in Lehrpersonenzeit pro Kind: überschaubare Klassen, Halbklassenunterricht auf der Primarstufe, feste Bezugspersonen, Coaching und Planungslektionen, in denen die Jugendlichen lernen, ihr eigenes Lernen zu organisieren, in einer Lernatmosphäre, in der sich niemand verstecken muss.

Dazu kommt die Tagesstruktur: Mittagstisch und begleitete Hausaufgabenstunde bedeuten, dass der schulische Teil des Tages in der Schule stattfindet und nicht am Abend am Küchentisch.

Und es kommt die Durchgängigkeit dazu. Von der 5. Primarklasse bis zur Matur oder Fachmaturität bleibt ein Kind bei uns, wenn es das möchte. Jeder vermiedene Schulwechsel ist ein gesparter Neuanfang.

Fragen und Antworten

An der Freien Schule Zürich zwischen CHF 2’130 und CHF 2’500 pro Monat, je nach Stufe, im Schuljahr 2026/27. Das Schulgeld wird vierteljährlich oder halbjährlich im Voraus bezahlt.

Weil sie ohne staatliche Beiträge auskommen müssen. Über das Schulgeld und allfällige Spenden muss der gesamte Schulbetrieb finanziert werden. Dabei sind die Personalkosten der grösste Block, und die haben einen direkten Zusammenhang mit der Klassengrösse: kleine Klassen bedeuten mehr Lehrpersonenzeit pro Kind.

An der Freien Schule Zürich beträgt der Geschwisterrabatt 10 Prozent ab dem zweiten Kind.

Die Freie Schule Zürich führt eine eigene Stipendienstiftung für Familien in aussergewöhnlichen Lebensumständen. Für die Sekundarstufe II kann zusätzlich ein Stipendiengesuch beim Wohnsitzkanton gestellt werden.

Bei einem unterjährigen Start an der FSZ wird das Schulgeld pro Rata ab dem Start berechnet.