Schülerinnen und Schülern der 3. Sek stehen kurz vor dem Übertritt in die Berufswelt oder an eine weiterführende Schule. Ihre Zeit an der Freien Schule Zürich neigt sich dem Ende zu. Die Schülerinnen und Schüler erzählen, wie sie ihre Schulzeit erleben.
Chiara Maccagnan (15) kann sich noch genau an die Anfänge erinnern: «In der 6. Klasse wurde mir bewusst, wie cool es hier ist. Dann habe ich geschaut, was es für Möglichkeiten gibt, damit ich an der Schule bleiben kann.» Mit dem Progymnasium habe sie das ideale Angebot gefunden. «Der Wechsel von der Primar in die Sek verlief problemlos und ich habe mich sofort wohlgefühlt», so Chiara.
Mittlerweile sind drei Jahre vergangen und die 15-Jährige, die in ihrer Freizeit in der Meitliriege und in der Pfadi engagiert ist, besucht inzwischen die 3. Sek. Am meisten schätzt sie den respektvollen Umgang an der Freien Schule Zürich: «Es gibt hier keine Einzelgänger. Wir sind wie eine Schulfamilie.» Dies sei bestimmt den Wochenanfangs- und -ausklangsritualen sowie den festlichen Weihnachts- und Eröffnungsfeiern zu verdanken.
Coralie Schmid (15), die ebenfalls an der Freien Schule Zürich ist, hat bereits den Vertrag für eine KV-Lehre bei einer Bank unterschrieben und bereitet sich aktuell auf die BMS-Aufnahmeprüfung vor. Während der Doppelbelastung durch die Lehrstellensuche und die gleichzeitige Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung hat sie sich von der Freien Schule Zürich stets gut unterstützt gefühlt. Das sei unter anderem dank der überschaubaren Klassen möglich – in ihrer Klasse sind es aktuell nur 13 Schülerinnen und Schüler. Kleine Klassen fördern zudem den Zusammenhalt: «Man kennt sich stufenübergreifend. Das macht die Freie Schule Zürich besonders.»
Nach Abschluss der 3. Sek startet Chiara Maccagnan ihre Lehre als Confiseurin bei Sprüngli. Zudem möchte sie zusätzlich die Berufsmittelschule besuchen.
Den eigenen Weg finden in einer familiären Atmosphäre
Auch Marlon Ulrich, ein Klassenkamerad von Chiara, schwärmt von der familiären Atmosphäre: «An der Freien Schule Zürich sind alle anständig miteinander. Es gibt hier kein Mobbing.» Der 15-Jährige ist bereits seit der 6. Klasse an der Freien Schule Zürich und hat sich nach dem Übertritt ins Progymnasium schnell eingelebt. «Die Lehrpersonen sind immer da, wenn man Hilfe braucht – auch bei der Zukunftsplanung.»
So fand Marlon heraus, dass eine Berufslehre besser zu ihm passt als das Gymnasium: «Dank der Offenheit der Schule und der guten Zusammenarbeit meiner Lehrpersonen mit mir und meinen Eltern habe ich gelernt, meinen Weg zu hinterfragen. Das war ein wichtiger Schritt für mich.» Die Schule habe ihn bei diesem Prozess stets unterstützt und ihm dabei geholfen, seinen Weg zu finden.
Auch Coralie Schmid hat sich bereits intensiv mit ihrer Zukunft auseinandergesetzt. Die 15-Jährige, die ebenfalls schon seit der 6. Klasse an der Freien Schule Zürich ist, hat bereits den Vertrag für eine KV-Lehre bei einer Bank unterschrieben und bereitet sich aktuell auf die BMS-Aufnahmeprüfung vor. Während der Doppelbelastung durch die Lehrstellensuche und die gleichzeitige Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung hat sie sich von der Freien Schule Zürich stets gut unterstützt gefühlt. Das sei unter anderem dank der überschaubaren Klassen möglich – in ihrer Klasse sind es aktuell nur 13 Schülerinnen und Schüler.
«An meiner alten Schule waren wir meistens doppelt so viele», berichtet Coralie. Die kleinen Klassen und klassenübergreifenden Wahlfächer fördern den Zusammenhalt: «Man kennt sich stufenübergreifend. Das macht die Freie Schule Zürich besonders.»
Ankommen. Bleiben. Wachsen.
Ob Primar, Sek oder Gymi – die Freie Schule Zürich schafft etwas, das selten ist: Kontinuität, Vertrauen und Gemeinschaft. Wer einmal Teil dieser Schule wird, bleibt es oft. Lernen bedeutet hier mehr als Stoff, Noten und Prüfungen. Lernen an der FSZ bedeutet, gemeinsam zu wachsen.